Tipps

Wie gestalte ich eine Sprachlerneinheit mit Vorschulkindern?

Fremdsprachenerzieher wäre ein toller Beruf, wenn es ihn geben würde. Das heißt, wer als Fachkraft für Deutsch in einem fremden Land auf einmal vor einer Gruppe Dreijähriger sitzt, und ihnen eine neue Sprache vermittlen möchte, betritt auf dem ein oder anderen Gebiet oft Neuland. Hier finden Sie ein paar Tipps, wie man Kinder von Anfang an für eine Sprache begeistern kann.

Alle hier erwähnten Lieder und Materialien finden Sie in den Themengebieten auf unserer Hauptseite oder im Youtube-Kanal von Andrea Thionville.

Welche sprachlichen Situationen sind für meine spezielle Gruppe interessant und wichtig?

Ob Sie als Fachkraft für Deutsch in einer école maternelle Frankreich oder als ehrenamtlicher Helfer in einem Flüchtlingsheim in Deutschland mit Kindern arbeiten: die größte Herausforderung ist es, die begrenzte Zeit, die Sie mit den Kindern haben sinnvoll zu nutzen.

Beim natürlichen Spracherwerb haben die Kinder täglich Kontakt mit der Sprache und ein Umfeld, in dem sich sprachliche Situationen ständig wiederholen. Wenn Sie eine Gruppe allerdings nur ein oder zweimal die Woche sehen, und die Kinder sonst eine andere Sprache sprechen, können Sie das nicht bieten. Sie müssen sich überlegen, welche sprachlichen Situationen für die Kinder interessant und wichtig sind, und diese Situationen so nachstellen, dass die Kinder positiv motiviert sind, selbst zu sprechen.

Nur wer selbst die Möglichkeit bekommt zu sprechen, kann sich eine Sprache aneignen. Es ist ein Mythos, dass Kinder eine Fremdsprache "aufsaugen wie ein Schwamm" wenn sie sie nur hören. Millionen von Kindern hören täglich englische Popsongs im Radio und können trotzdem nicht englisch sprechen (Sie könnten es allerdings sehr schnell, wenn ihnen jemand erklären würde, was die Worte in den Liedern bedeuten). Wichtig ist, dass die sprachlichen Informationen, die auf die Kinder einströmen, einen Sinnn ergeben und dass sie eine positive emotionale Motivation spüren, zu sprechen.

Wie gestalte ich eine Sprachlerneinheit mit den Allerjüngsten?

Ziel von Teddylingua ist es, sich altersgerecht an den natürlichen Spracherwerb anzupassen. Wenn Kinder ihre Mutterprache lernen, dann erfolgt dies durch ständige Abwechslung und Wiederholung sprachlich ähnlicher Situationen. Die Grundidee dieser Methode ist es, nie ein Thema „durchzunehmen“ und dann „abzuhaken“, da es viel besser ist, mehrere Themen gleichzeitig zu behandeln. Eine Mutter sagt sich ja auch nicht: „Über das Wetter rede ich erst, wenn mein Kind vier ist (und dann nur eine Woche lang).“ Im Gegenteil, ganz viele sprachliche Informationen strömen auf die Kinder ein, aber sie sind auch dazu gemacht, damit umzugehen.

Wenn Sie beispielsweise in einem Kindergarten eine Einheit von 30 Minuten haben, können Sie bis zu 10 verschiedene Themen behandeln. Manche Lieder, Fingerspiele und Bewegungsübungen dauern ja nur wenige Minuten. Hier ein Beispiel:

Singen Sie mit den Kindern gemeinsam ein Begrüßungslied, fragen Sie, wie es ihnen geht, dann zeigen Sie 3 Minuten lang ein Bilderbuch über Tiere. Singen Sie ein Lied zum Thema „sich bedanken“, machen dann ein Spiel zum Thema Farben, danach sprechen Sie über das Wetter. Üben Sie Bewegungen, singen ein Lied über Körperteile, gefolgt von einer Aktivität zum Thema Fahrzeuge. Machen Sie Fingerspiele, um zählen zu üben und lassen Sie die Kinder zum Schluss gemeinsam ein Bild von einem Auto ausmalen.

Dies klingt auf den ersten Blick sehr chaotisch und unkonventionell, ist aber besser dem natürlichen Spracherwerbsprozess angepasst, als die Herangehensweise „Heute machen wir Tiere und nächste Woche machen wir Farben“ – machen Sie lieber heute und nächste Woche Tiere und Farben. Beim nächsten Mal greifen Sie die selben Themen wieder mit leicht veränderten Aktivitäten auf.

(Dies gilt für die Allerjüngsten. Je älter die Kinder werden, desto länger wird die Aufmerksamkeitsspanne, man kann einzelne Themen dann vertiefen und kann mehr Zeit zwischen Wiederholungen verstreichen lassen.)

Bei Zwei- bis Vierjährigen gilt: 80% Bekanntes und 20% Neues.

Vorschlag für Themen im ersten Kindergartenjahr

  • Begrüßungen
  • Bewegung
  • Wie heißt du?
  • Mädchen und Jungen
  • Fahrzeuge
  • Höflichkeit
  • Zahlen
  • Tiere
  • Farben
  • Obst & Gemüse
  • Körperteile
  • Geburtstag & Alter
  • Wetter

Aktivitäten für verschiedene Themen planen

Suchen Sie sich verschiedene Themen aus, die Sie behandeln möchten. Notieren Sie in der Liste neben jedem Thema, welche Aktivitäten dazu Sie gerne machen möchten. Beispiel:

Viele praxiserprobte Ideen, Tipps und Vorlagen finden Sie in den Themenbereichen auf der Startseite von Teddylingua.de. Dort werden auch die hier genannten Aktivitäten genauer erklärt.

TIP:
Wie Sie sehen, sind für das Thema Bewegung zwei Aktivitäten vorgesehen. Am besten hebt man sich diese bei Dreijährigen für den Zeitpunkt auf, an dem man merkt, dass nun mal ein bisschen Bewegung nötig ist.

Die erste Einheit

Hier ein paar Ideen für Aktivitäten, die Sie in der ersten Einheit mit den Allerkleinsten machen können. Wenn man zum ersten Mal eine Gruppe Zwei- bis Dreijähriger vor sich hat, die einen noch nicht kennen, gewinnt man sie am besten über ihre Emotionen. Machen Sie alles ruhig und lächeln Sie, damit sich die Kinder wohlfühlen.

Schüchternheit

Bauen Sie Schüchternheit ab, indem Sie sich erstmal in Ruhe vorstellen. Vielleicht gibt es auch einen Erwachsenen, der den Kindern in ihrer Muttersprache erklären kann, wer Sie sind und was Sie tun. Singen Sie das Begrüßungslied „Guten Morgen“ und machen Sie dabei die passenden Bewegungen:

  • Guten Morgen, Guten Morgen: winken
  • Wie geht's?: Hände wie zur Frage ausgebreitet
  • Mir geht es gut: Daumen hoch

Hierbei können die Kinder passiv sein und erstmal zusehen, manche machen aber auch schon mit und folgen den Bewegungen.

Neugier

Bringen Sie eine Handpuppe mit, die in einer Kiste versteckt ist. Schauen Sie erstaunt in die Kiste, um die Neugier der Kinder zu wecken. Wenn Sie mögen, können Sie auch einzelnen Kindern den Inhalt der Kiste zeigen, bevor Sie die Handpuppe herausholen.

Lachen

Lassen Sie die Handpuppe albern sein. Sie taucht aus der Kiste auf und sagt: „Hallo! Guten Morgen!“ – dann: „Tschüss!“ – und verschwindet. Wiederholen Sie das drei oder viermal und gehen Sie dann mit der Handpuppe herum, um jedes einzelne Kind zu begrüßen.

Anfassen wollen

Streicheln Sie die Handpuppe und sagen Sie „Guten Morgen“ zu ihr und dann zu jedem Kind einzeln. Zeigen Sie den Kindern, dass sie die Handpuppe anfassen und streicheln dürfen.

Respekt

Nähern Sie sich den Kindern langsam und kommen Sie nicht zu nah, wenn Sie merken, dass das Kind Abstand braucht. So zeigen Sie, dass Sie ihnen Respekt entgegen bringen. Es ist wichtig, dass die Kinder auch Sie von Anfang an respektieren. Schon allein aus Sicherheitsgründen muss es selbsverständlich sein, dass Sie auf sie hören.

Es kann sein, dass eins der Kinder die Puppe haut. Sprechen Sie vorher mit anderen Erziehern, um zu wissen, welche Sanktionsmöglichkeiten Sie haben. Falls ein Kind beispielsweise die Handpuppe attackiert, reagieren Sie nicht mit Humor, sondern machen Sie ein unzufriedenes Gesicht. Hauen ist kein Spiel. Schauen Sie die anderen Kinder an und fragen Sie auf Deutsch: „Ist das schön?“, und antworten Sie eindeutig mit „Nein!“ – schauen Sie dabei das Kind an, das die Puppe gehauen hat, und machen Sie durch ihre Körpersprache klar, dass dies nicht witzig ist. Dann lächeln Sie wieder und wenden sich dem nächsten Kind zu, um es zu begrüßen. Wenn das Kind weiter versucht, Grenzen zu testen, schließen Sie es von der nächsten Übung aus.

Haben wollen

Bringen Sie bunte Pompoms (bzw. Schals oder Fähnchen mit), mit denen man wedeln kann. Wenn die Kinder das Bunte sehen, möchten sie es gerne haben, und werden so motiviert mitzumachen. Wenn jemand noch zu schüchtern ist, darf er natürlich erstmal zuschauen. Teilen Sie die Schals oder Pompoms an die Kinder aus und sagen: „Danke“. Vielleicht lässt sich ja schon der ein oder andere zum Nachsprechen animieren. Wenn ein Kind auf Deutsch „Danke“ sagt, loben Sie es vor den anderen, um diese zu motivieren, sich auch auf Deutsch zu bedanken.

Spaß an der Bewegung

Machen Sie mit den Pompoms in der Hand ein paar Bewegungsübungen. Sprechen Sie viel dabei: „Nach oben, nach unten, dreht euch um, die Hände hoch, hoch, runter, bis auf den Boden ...“ Wenn Sie mögen, singen Sie das Bewegungslied „Oben und Unten“. Danach sammeln Sie die Pompoms wieder ein und üben dabei noch einmal „Danke“ sagen.

Zeigen, wie schlau man ist

Legen Sie einen blauen und einen rosa Pappkarton in die Mitte. Bringen Sie eindeutige Bilder von Mädchen und Jungen mit (bzw. Puppen oder selbstgemachte Figuren aus Moosgummi. Die Abbildungen sollten gut für alle zu sehen sein. Zeigen Sie erst einmal zwei Bilder und sagen jeweils: „Ein Junge“, und: „Ein Mädchen“.

Legen Sie das Mädchen auf den rosa und den Jungen auf den blauen Pappkarton. Sprechen Sie viel und wiederholen Sie die Wörter mehrmals. Nun motivieren Sie die Kinder, Ihnen beim „sortieren“ zu helfen. Zeigen Sie Karten und fragen Sie: „Ist das ein Mädchen oder ein Junge?“

Legen Sie ein Mädchen auf den blauen Karton und schauen skeptisch. Wenn eins der Kinder verstanden hat, worum es geht, und den Kopf schüttelt, geben Sie ihm die Karte. Vielleicht können Sie heute schon den ersten dazu bringen „Junge“ oder „Mädchen“ zu sagen.

Selber machen

Machen Sie zum Abschluss eine kleine Bastel- oder Malarbeit, je nach Budget und Zeit. Um es einfach zu halten, reicht schon ein kleines Ausmalbild zum Beispiel zum Thema „Jungen und Mädchen“. So haben die Kinder eine kleine Erinnerung an ihre erste „Deutschstunde“.

Methoden zur Einführung konkreter Nomen (Beispiel Fahrzeuge)

Wörter für Fahrzeuge, Tiere und andere konkrete Nomen lassen sich sehr leicht einführen, da man sie einfach und ohne Übersetzung durch Bilder und Gegenstände erklären kann. Das ist am Anfang sehr wichtig, da den Kinder vermittelt wird, dass es gar nicht schwierig ist, das Gehörte zu verstehen.

Im Alltag

Versuchen Sie, bekannte Wörter in den Alltag einzubauen. Zum Beispiel:

  • „Guck mal, der große Laster da!“
  • „Hört ihr das Flugzeug?“
  • „Kommt deine Mama mit dem Auto?“

Spielzeug

Bringen Sie Spielzeugfahrzeuge in verschiedenen Größen und Farben mit. Hiermit lassen sich viele tolle Sprachlernaktivitäten gestalten:

Kiste

Schneiden Sie ein handgroßes Loch in eine Kiste oder einen Karton. Wenn Sie Lust haben, können Sie diesen bunt dekorieren, das macht ihn noch interessanter und weckt die Neugier der Kinder auf den Inhalt. Legen Sie verschiedene Spielzeugfahrzeuge hinein und lassen Sie die Kinder einzeln ein Fahrzeug herausziehen. Fragen Sie: „Was ist das?“ Wenn das Kind es nicht weiß, können Sie es vorsagen: „Ein Auto.“ Halten Sie das Fahrzeug fest, bis das Kind das Wort gesagt hat, dann geben Sie es ihm mit einem Lächeln oder einem kleinen Wort des Lobs und schon bald werden die Kinder gerne die Wörter sagen.

TIP: Wecken Sie die Neugier der Kinder. Wenn Sie zum Beispiel eine Kiste dabei haben, zeigen Sie nicht sofort, was darin ist. Schauen Sie hinein und machen Sie ein erstauntes Gesicht. Dasselbe gilt für ein neues Buch. Blättern Sie interessiert darin und machen Sie ein vielsagendes Gesicht, so können Sie durch Neugier die Aufmerksamkeit der Kinder steigern: Alle sind gespannt, was jetzt wohl passiert.

Aussuchen

Legen Sie eine Auswahl an Spielzeugfahrzeugen in die Mitte und lassen Sie jedes Kind eins aussuchen. Wer das richtige Wort gesagt hat, bekommt das Spielzeug. Bei dieser Aktivität kann man auch prima „dankeschön - bitteschön“ üben.

Schwupps - was fehlt?

Legen Sie drei verschiedene Spielzeugfahrzeuge (oder Bildkarten) in die Mitte und sagen dabei, wie diese heißen. Nehmen Sie eins davon weg und verstecken es hinter Ihrem Rücken. Die Kinder müssen raten, was fehlt. Mit ein bisschen Übung schaffen sie das ganz gut - dann kann man die Anzahl der Gegenstände erhöhen.

Bilder und Fotos

Zeigen Sie Bilder und Fotos von verschiedenen Fahrzeugen. Es gibt unzählige Aktivitäten für Bildkarten. Hier ein paar, die sich besonders gut für 2- bis 3-Jährige eignen:

  • Zwei Karten: Eine hochhalten, Wort sagen, abwechseln.
  • Karten verdeckt hinlegen. Jeder deckt eine auf, sagt, was das ist.
  • Karte zeigen. Wer weiß, was das ist, bekommt die Karte (aber jedem eine geben!!!).

Tablet oder Laptop

Viele Kinder sind sehr technikbegeistert und freuen sich, wenn Sie Bilder auf einem Tablet oder einem Laptop zeigen.

Tafel

In vielen Räumen wird den Sprachfachkräften eine Tafel zur Verfügung gestellt und sollte genutzt werden. Die Kinder schauen gespannt zu, während man etwas malt, und rufen die bekannten Wörter: „Auto! Auto! Fahrrad! Flugzeug!!“ Dann können sie es mit Kreide selbst ausprobieren.

Es gibt Tafelmagneten in Fahrzeugform zu kaufen oder man kann sie aus Pappe oder Moosgummi selber herstellen. Den Kindern macht es Spaß, die Magneten an der Tafel anzuordnen und es animiert sie zu sprechen.

Bibliothek

Schauen Sie sich in Ihrer Bibliothek nach Bilderbüchern zum Thema Fahrzeuge um. Selbst wenn der Text für Muttersprachler gedacht ist, kann man ihn vereinfachen. Wichtig ist, dass es viele Bilder zu sehen gibt.

Großer Würfel

Es gibt sie zu kaufen, aber man kann auch prima aus einer würfelförmigen Verpackung einen Sprachlernwürfel basteln. Auf jeder Seite des Würfels sollte ein anderes Fahrzeug zu sehen sein. Reihum würfeln die Kinder und sagen, welches Wort sie gewürfelt haben.

Eine flexiblere Variante lässt sich mit selbstklebendem Klettverschlussband basteln. An jeder Seite des Würfels wird ein Stück Klettverschluss angebracht. Dort lassen sich dann kleine laminierte Bilder von Fahrzeugen festmachen. Wer an die Reihe kommt, würfelt, sagt das Wort, darf dann das Bildchen abmachen, und es wird durch ein neues ersetzt. So wird gespielt, bis jeder drei Bilder hat.

Thema Fahrzeuge in der Turnhalle

  • Gehen Sie mit den Kindern gemeinsam im Kreis und machen Sie verschiedene Fahrzeugbewegungen. Sprechen Sie viel dabei: „Wir fahren mit dem Auto“, „Jumm, jumm, wir fliegen mit dem Flugzeug.“ Diese Übung lässt sich gut mit anderen Bewegungsübungen verbinden (zum Beispiel „hüpfen“, „gehen“, „Hände hoch“, „runter“, Tierbewegungen etc). Positiv ist, dass die Kinder sich dabei sehr frei bewegen können.
  • Verteilen Sie verschiedene Bildkarten mit Fahrzeugen im Raum. Rufen Sie ein Wort, zum Beispiel: „Wo ist das Flugzeug?“, die Kinder rennen zum Flugzeug.
  • Legen Sie einen Haufen Spielzeugfahrzeuge oder Bildkarten an ein Ende der Turnhalle. Am anderen Ende der Turnhalle ist der Start. Zwei oder drei Kinder treten zum Wettrennen an. Rufen Sie: „Achtung, fertig - AUTO!“ Nun rennen beide Kinder los, suchen ein Auto aus dem Haufen und rennen damit zurück. Der schnellste gewinnt. Achten Sie bei den Jüngsten darauf, so viele Spielzeuge wie Kinder zu haben, damit keiner leer ausgeht.
  • Spielen Sie Zug. Die Kinder fassen sich an der Schulter und „fahren“ in der Turnhalle herum. Sprechen Sie viel dabei: „Tschuff, tschuff, wir fahren mit dem Zug.“ (Für Fortgeschrittene gibt es den Kreisspielklassiker „Zug, Zug, die Eisenbahn, wer will mit zur Oma fahren“)
  • Legen Sie Matten in der Turnhalle aus. Diese repräsentieren Boote. Die Kinder gehen in der Turnhalle herum. Wenn Sie „Wasser“ rufen, muss sich jeder schnell in ein Boot retten. Mit Fortgeschrittenen und Kindern ab 4 Jahren kann man das beliebte Bewegungsspiel "Feuer - Wasser - Sturm" spielen (Wasser: ins Boot - Feuer: hinlegen - Sturm: festhalten - der Letzte scheidet aus).

Drehscheiben

Es gibt im Handel flexible Drehscheiben für Spiele, man kann sie aus Holz oder aus Pappe herstellen, es gibt sie in allen Formen. Drehscheiben sind ein prima Mittel für das spielerische Sprachenlernen, es macht den Kindern Spass, daran zu drehen, und es animiert sie zu sprechen. Jedes Kind darf der Reihe nach drehen und sagt, auf welches Fahrzeug der Pfeil zeigt.

Tempo der Gruppe anpassen

Führen Sie als Erstes drei Fahrzeuge ein, am besten Auto, Fahrrad und Flugzeug, die im Lied „Ich hab' ein Auto“ vorkommen. Sobald die Kinder diese einigermaßen kennen, führen Sie je Sitzung ein oder zwei weitere ein, wobei Sie die bekannten immer wiederholen. Wenn Ihre Schüler fahrzeugbegeistert sind, bieten Sie ihnen mehr an: Motorrad, Bagger, Feuerwehrauto, Krankenwagen, Bus, Rennauto etc.

9 Gedanken zu „Tipps

  1. Dear Andrea
    I’d like to contact you for business reasons – could you please send me your email address so that I can explain you further my project. Best regards.

  2. Danke danke, genau das was ich gesucht hab. Genau so geht es mir grad. Ich bin im Ausland und muss ploetzlich eine Kita- und Vorschulgruppe unterrichten. Danke fuer diese wunderbare Seite! Das hilft so sehr.

  3. Andrea, ich bin Deutschlehrerin in der Grundschule in Russland. Ich moechte auch meine „Danke“ sagen!

  4. Liebes Teddylinguateam, ich unterrichte an einer Mittelschule in Österreich Newcomer. Ein dickes Danke an euch. Denn für Beginner in Deutsch als Fremdsprache ist eure Seite wunderbar.

  5. Bonsoir,

    Désolé d’abord car je ne peux pas vraiment, à cette heure-ci, écrire en allemand mais je vous garantis que je
    le serai dans quelques mois. Je viens de découvrir votre site il y a quelque temps avec vos vidéos. Je les
    trouve magnifiquement bien présentés et très bien illustrés avec une qualité inégalable tant pédagique que didactique. Je les consulte souvent et j’apprends beaucoup de choses comme tout débutant dans cette langue magnifique dite de Goette.
    Je vous remercie et vous prie de bien vouloir me renseigner sur un site internet où je peux acheter des livres de grammaire du collège et du lycée allemand (de la 6 ème à la 12 ème classe). Si vous aussi vous avez écrit ou publié des livres, indiquez moi le site où je peux les acheter.
    Je vous en serai très reconnaissant. Merci

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