Hallo! – sich begrüßen und vorstellen –

 

Wie heißt du?

Wie alt bist du?

Wo wohnst du?

Wie geht es dir?
 

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Begrüßen und Vorstellen auf Deutsch mit den Kleinsten im Kindergarten

1. Begrüßen

Im Alltag

Begrüßen Sie die Kinder im täglichen Umgang auf deutsch. Ein freundliches Lächeln und ein nettes „Hallo“ oder „Guten Morgen“, und schon bald antworten die Kinder auf deutsch.

Handpuppe

Bringen Sie eine Handpuppe, ein Stofftier oder eine Marionette mit und begrüßen Sie jedes Kind damit einzeln. Sobald eines auf Deutsch antwortet, loben Sie es und lassen es die Marionette anfassen oder streicheln.

Sie können die Handpuppe auch verschwinden und wieder auftauchen lassen, und dabei immer passend „Guten Tag“ und „Tschüß!“ sagen - das finden besonders sehr kleine Kinder lustig. Toll eignet sich dafür auch ein Tütenkasper.

Fingerspiel

Zeigen Sie den Zeigefinger einer Hand und begrüßen die Kinder mit einem kleinen Fingerwink: „Guten Tag!“ - dann kommt der zweite Zeigefinger hinzu, die beiden begrüßen sich gegenseitig und reden miteinander (schauen Sie dabei auf Ihre Finger, als ob Sie das Spektakel aufmerksam beobachten; die Kinder folgen ihrem Blick). Dann lassen Sie die Finger hinter dem Rücken verschwinden: „Tschüß!“, und nun sind die Daumen dran. Diese Übung ist toll, weil auch schon Zweijährige dabei gut mitmachen können.

Gesicht verstecken

Verdecken Sie Ihr Gesicht mit den Händen. Nehmen Sie die Hände weg, lächeln Sie und sagen: „Hallo!“ oder „Guten Morgen!“. Sagen Sie: „Tschüß“ und verdecken Ihr Gesicht wieder und fangen wieder von vorne an. Gerade sehr kleine Kinder haben daran einen riesen Spaß.

Aufmerksamkeit

Wenn Sie das Gefühl haben, dass einer Ihrer kleinen Schüler gerade träumt, oder etwas anderes denkt, sagen Sie seinen Namen, winken ihm zu und sagen: „Hallo!“ oder „Guten Tag! Hier sind wir!“ - so bekommen Sie wieder die volle Aufmerksamkeit und die anderen Kinder finden dies meist sehr witzig.

TIP: Achten Sie darauf, immer mit einer Aktivität aufzuhören, wenn es gerade am meisten Spaß macht und BEVOR es langweilig wird - dann werden die Kinder immer wieder gerne mitmachen und sogar danach fragen.

Lied: Guten Morgen, Guten Abend

Guten Morgen, Guten Morgen
Guten Morgen, wie geht's?
Guten Morgen, Guten Morgen
Mir geht es gut.

Guten Abend, Guten Abend
Guten Abend, wie geht's?
Guten Abend, Guten Abend
Mir geht es gut.
Wie geht's? Guuuut!!

Dieses Lied eignet sich sehr gut als tägliches Begrüßungslied. Es kann mit folgenden Bewegungen untermalt werden:

  • Guten Morgen, Guten Morgen: winken.
  • Wie geht's?: Hände wie zur Frage ausgebreitet.
  • Mir geht es gut: Daumen hoch.

Nachdem Sie das Lied gemeinsam mit den Kindern gesungen haben, können Sie jedes Kind fragen: „Wie geht's?“ Die Antworten „gut“, „schlecht“ und „geht so“ können durch Daumengesten untermalt werden. Wenn ein Kind „schlecht“ sagt, kann man fragen: „Warum?“ - und die Kinder werden sich freuen, jemanden zu haben, dem sie ihre Sorgen erzählen können. Dies motiviert sie, Deutsch zu sprechen. Das, was das Kind in seiner Muttersprache erzählt, können Sie auf Deutsch übersetzen und die anderen Kinder fragen, wie sie das finden. Untermalen Sie das, was Sie sagen mit vielen Gesten, um das Verständis zu verbessern.

Beispiel:

Lehrer: Wie geht's?
Lucas: Gut!
Lehrer: Wie geht's?
Kayla: Schlecht!
Lehrer: Warum?
Kayla: J'ai mal a la gorge!
Lehrer: Halsweh. Du hast Halsweh.
Kayla: Oui, Halsweh!
Lehrer: Oje, Kayla hat Halsweh! Ist das schön?
Alle: Neiiiin!!!

Mit ein bisschen Übung kann man dies schon prima mit Dreijährigen machen.

In jeder Gruppe passiert immer wieder etwas Neues, aber gerade das macht es auch interessant. Die Kinder lernen nicht nur Deutsch, sondern auch einander zuzuhören und zu wissen, wie es den anderen gerade geht.

2. Sich vorstellen: Wie heißt du?

Helfer

Toll ist es, wenn man jemanden hat, der einem hilft, wenn man zum ersten Mal „Wie heißt du?“ übt. Das kann ein Erwachsener sein, ein Kind, das schon Deutsch kann oder einfach eine Handpuppe. Man fragt sich gegenseitig (ruhig auch mehrmals): „Wie heißt du?“, und antwortet mit dem Namen. Und dann fragt man am besten das am wenigsten schüchterne Kind der Gruppe: „Wie heißt du?“ Manchmal bekommt man dann statt erstaunter Augen tatsächlich schon eine Antwort. Wenn nicht, kann der Helfer in der Muttersprache der Kinder nachhelfen, bis die Kinder verstehen, dass sie ja einfach nur ihren Namen sagen müssen. Dann ist das Eis gebrochen und es funktioniert auch prima auf Deutsch.

Ball

Bringen Sie einen Ball oder ähnliches mit und geben Sie ihn herum. Wer gerade den Ball in der Hand hält, antwortet auf die Frage: „Wie heißt du?“, indem er seinen Namen sagt, und dann kommt der Nächste dran. Statt den Ball herumzugeben, kann man auch im Kreis sitzen und sich gegenseitig den Ball zurollen. Besonders interessant wird es natürlich, wenn man einen riesigen Ball hat, oder einen der leuchtet oder „schwabbelt“.

Lied

Singen Sie mit den Kindern gemeinsam das Lied „Wie heißt du?“. Jedes Kind ist der Reihe nach dran und singt oder sagt den Satz „ich heiße ...“. So üben die Kindern nicht nur das Antworten, sondern auch die Aussprache der Frage. Dieses Lied eignet sich auch gut als Ritual am Morgen, um alle ein wenig aufzuwecken.

Zu diesem Lied gibt es auch ein Video von Andrea Thionville.

Kette (für Fortgeschrittene)

Sobald die Kinder gut mit der Frage vertraut sind, können sie sich gegenseitig fragen. Dabei fragt einer im Kreis seinen Nachbarn, der antwortet und fragt seinen Nachbarn und so weiter. Dies funktioniert gut ab einen Alter von vier Jahren.

Chef (für Fortgeschrittene)

Eins der Kinder sitzt vorne, sozusagen als Chef, und fragt alle anderen Kinder der Reihe nach, wie sie heißen.

Lied hören (für Fortgeschrittene)

Hören Sie mit den Kindern gemeinsam das Lied „Wie heißt du“ und fragen Sie, wie die Kinder im Lied heißen. Am besten hört man dazu das Lied einmal, gibt ein paar Beispiele, damit die Kinder verstehen, worum es geht, und hört das Lied dann noch ein zweites Mal um die Aufmerksamkeit auf die Namen zu lenken.

21 Gedanken zu „Hallo! – sich begrüßen und vorstellen –

  1. Ein super Spiel ist auch „Hatschi Patschi“.Alle Kinder sitzen im Kreis. Ein Kind geht raus und der Lehrer bestimmt ein Kind, dass nun „Hatschi Patschi“ heisst. Das Kind kommt wieder ein und fragt alle Kinder wie sie heissen. Ist er bei „Hatschi Patschi“, muessen sich alle schell einen neuen Platz suchen. Das Kind, das übrig bleint, geht als nächstes raus.

  2. bonsoir Andrea, merci beaucoup pour vos efforts, je suis maman de deux enfants et j’essaye d’apprendre l’allemand et l’apprendre a mes enfants en meme temps, j’ete trop conttente quand j’ai decouvert votre site. Mais je comprend pas ce que vous ecrivez et vous parlez un peux vite dans les video, sa sera bien si vous pouvez traduir en francais votre site, et aussi quand vous dites une phrase essayer de la dire mot par mot pour que l’enfant puisse la memoriser. merci encore

  3. Bonsoir! Merci pour votre commentaire. Je suis contente que mes vidéos puissent aider vous et vos enfants à apprendre l’allemand. Mon premier jour en France moi non plus je n’ai pas compris pourquoi tout le monde parlait tellement vite! Mais c’est la vitesse naturelle de la langue. Dans les vidéos c’est fait exprès comme les enfants aprennent par la répétition, plutôt que par la lenteur. Un enfant préfère regarder une vidéo dix fois en pas naturelle plutôt qu’une fois super lentement. Pour un adulte c’est l’inverse. L’écriture est là parce que les parents de mes élèves m’ont demandé de mettre les paroles – mais ce sont la voix et les images qui sont importants, pas l’écrit. Par contre, comme je me suis rendu compte qu’il y a aussi pas mal d’adultes qui aiment regarder mes vidéos, j’ai décidé de ralentir le pas des vidéos les plus récents. On peut aussi se servir du bouton “pause” pour lire ou répéter. Nous sommes en train de réaliser une traduction vers l’anglais. En ce qui concerne le francais, on va envisager cela après l’anglais sera fait. J’éspère que j’ai pu repondre a vos questions, et s’il vous plaît pardonnez mes fautes d’orthographe en francais. Cordialement. A.

  4. Ich bin gerade bei meinen Vorbereitungen für Deutschlernen in der Grundschule auf die Webseite gestoßen. Eine echte Goldmine! Bravo!

  5. Merci beaucoup pour votre réponse et merci beaucoup pour vos efforts, bonne continuation 🙂

  6. Ich bereite gerade in Irland einen ‚German language club‘ fuer Kinder vor und finde eure Seite echt super hilfreich!!

  7. Hallo ihr lieben, ich bin in kroatien und lerne mit den kindern deutsch. Eure ideen sind wirklich hilfreich und vor allem machen sie den kindern spass. Weiter so.

  8. Bonjour, super travail, en tant qu’enseignant en école élémentaire, je ne peux que vous féliciter pour votre investissement et les documents que vous partagez ici.
    Le lien du document „Tageszeiten“ semble ne pas fonctionner.
    Bonne continuation et merci.

  9. Auch in Córdoba Argentinien, lernen unsere kleine Schüler mit Ihren Videos , Lieder und Spiele. Vielen Dank!!!

  10. hallo aus wien. ich arbeite in einer grundschule mit fast ausschließlich kindern nicht deutscher muttersprache. teddylingua ist ein schatz für uns!!!
    gibt es bei Ihnen auch lernprogramme auf cd mit lizenz????
    danke für die tollen materialien!!

  11. Hallo! Ja, bei Philipus Education arbeiten wir zur Zeit an einem komplett neuen Lehrwerk für Deutsch als Fremdsprache für Kinder von 6 bis 8 Jahren, da wird auch eine CD bzw. DVD dabei sein. Am 18. November stellen wir das Werk im Goethe Institut in Paris vor. Im Moment arbeiten wir auf Hochtouren, damit alles fertig wird. Wenn es Neuigkeiten dazu gibt, werde ich das hier auf Teddylingua auch posten. Viele Grüße aus Deutschland 🙂 Andrea

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