Hänsel und Gretel

Video – Hänsel und Gretel

Bildkarten – Hänsel und Gretel

Hänsel und Gretel Galerie

Puzzle Hänsel und Gretel

Hansel und Gretel Puzzle

Puzzleteile Hänsel und Gretel

Hansel und Gretel Puzzleteile

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Spiele und Aktivitäten zum Thema Hänsel und Gretel

Hänsel und Gretel

Hänsel und Gretel ist eins der bekanntesten Märchen der Gebrüder Grimm. Die Origninalversion ist für Sprachanfänger leider viel zu schwer zu verstehen. Auch gibt es in den meisten Märchenbüchern nur wenige Bilder, die die Geschichte nicht komplett bildlich erklären. Hier bei Teddylingua finden Sie texterklärendene Bildkarten und ein Video mit vereinfachtem Text. Mithilfe dieser können Sie das Märchen auch Sprachanfängern erzählen.

Hänsel und Gretel Puzzle

Mit diesem Puzzle können Sie das Schlüsselvokabular des Märchens einführen und festigen. Drucken Sie das Puzzle sowie die Puzzleteile aus und laminieren Sie sie. Schneiden Sie nun die Puzzleteile aus – fertig.

Legen Sie das Puzzle in die Mitte und die Puzzleteile mit der Bildseite nach unten daneben. Nun zieht jedes Kind reihum ein Teil und legt es auf das Puzzle. Animieren Sie die Kinder dabei die Worte nachzusprechen.

Wenn die Kinder das Vokabular schon etwas besser können, spielen Sie folgende Variante: halten Sie ein Teil hoch und fragen Sie, was das ist. Wer die Frage beantwortet, darf das Puzzleteil an seinen Platz legen. Achten Sie darauf, dass jeder einmal drankommt. Wenn ein Kind alles weiß, bitten Sie es, einem Kind, das noch nicht dran war, ein Teil zu geben.

Hänsel und Gretel Puppentheater

Dieses Nachspielen des Märchens macht Kindern erfahrungsgemäß sehr großen Spaß.

Vielleicht haben Sie in Ihrem Fundus ein Kasperletheater und die nötigen Marionetten, Puppen oder Figuren: Hänsel, Gretel, Vater, Stiefmutter, Vogel, Hexe. Falls nicht, kann man auch einfache, auf Pappe gemalte oder aus Moosgummi ausgeschnittene Figuren benutzen. Achten Sie darauf, dass man sie anlehnen kann und sie dann stehen bleiben, damit Sie beispielsweise Gretel und die Eltern an den Waldhintergrund anlehnen können, während Hänsel die Steine auslegt - schließlich hat man ja nur zwei Hände.

Hänsel und Gretel aus Moosgummi

Als Accessoires brauchen Sie außerdem auch: Brotkrumen (Pappkrümel), Steine und etwas, das wie ein Ofen aussieht (Zum Beispiel eine Schachtel mit einem Loch und aufgemalten oder aufgeklebten Flammen, in die man zum Schluss die Hexe hineinwerfen kann).

Als Hintergrund für das Bühnenbild kann man einen großen aufgeklappten Pappkarton benutzen. An einem Ende befindet sich die kleine Hütte von Hänsel und Gretels Eltern, am anderen Ende das Pfefferkuchenhaus der Hexe und in der Mitte der Wald.

Führen Sie, während Sie das Märchen erzählen, die Handlung mit den Figuren vor. Zeigen Sie auf das, worüber Sie sprechen, benutzen Sie Gesten und modulieren Sie Ihre Stimme. Benutzen Sie die bekannten Phrasen: „Es war einmal“, und „Wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute“:

  1. Hänsel, Gretel, Vater und Stiefmutter stehen vor der Hütte und werden vorgestellt
  2. Die Figuren gehen in den Wald
  3. Hänsel legt Steine aus
  4. Die Kinder schlafen
  5. Vater und Stiefmutter gehen weg
  6. Die Kinder wachen auf
  7. Sie folgen den Steinen zurück zur Hütte
  8. Am nächsten Tag gehen sie wieder in den Wald
  9. Hänsel legt Brotkrumen aus
  10. Die Kinder schlafen
  11. Vater und Stiefmutter gehen wieder weg
  12. Der Vogel frisst die Brotkrumen
  13. Die Kinder irren im Wald umher
  14. Sie gelangen zum Pfefferkuchenhaus
  15. Die Hexe schnappt sich die Kinder und steckt sie in das Haus (hinter dem Bild)
  16. Die Hexe will Hänsel in den Ofen stecken
  17. Gretel kommt hervor und stößt die Hexe in den Ofen
  18. Die Kinder rennen aus dem Pfefferkuchenhaus zurück in den Wald
  19. Im Wald findet sie ihr Vater

Beim nächsten Mal dürfen dann die Kinder in die Rollen schlüpfen und jeweils eine Figur spielen. Besonders beliebt ist natürlich Hänsel, weil der die Steine und Brotkrumen auslegen darf, aber auch Gretel ist toll, weil sie die Hexe in den Ofen steckt.

Hier noch eine Idee für den Vogel: Nehmen Sie eine leere, kleine Schachtel und kleben Sie auf beide Seite die Silhouette eines Vogels mit der Öffnung der Schachtel zum Schnabel hin. So hat der Vogel einen Bauch und man kann ihm die Brotkrumen in den Schnabel stecken. Erfahrungsgemäß macht dies den Kindern sehr viel Spaß. Wenn Sie mögen, können Sie auch mehrere Vögel anbieten.

Anstelle eines Puppentheaters können Sie auch ein kleines Theaterstück einüben. Hierzu sollten die Kinder das Märchen schon gut kennen. Um es ihnen nicht allzu schwer zu machen, erzählen Sie das Märchen im Hintergrund und überlassen den Kindern die Ausführung der Handlung. Jeder kleine Schauspieler sollte allerdings zumindest einen kleinen Satz sagen wie: „Oje, ich habe Angst!“, „Komm Gretel, wir folgen den Steinen“ oder „Ab in den Ofen, du böse Hexe!“. Passen Sie sich der Gruppe an, gehen Sie auf das Können der einzelnen Kinder ein und entwickeln Sie das Stück mit ihnen zusammen. Das gilt auch für das Puppentheater.

Pfefferkuchenhaus basteln

Der absolute Bastelklassiker zum Thema Hänsel und Gretel ist die Herstellung eines Pfefferkuchenhauses. Wie diese realisiert wird, hängt stark von der Zeit, die Sie haben, der Größe der Gruppe und Ihrem Budget ab. Sie können Pfefferkuchenhäuser aus echtem Pfefferkuchen bauen und diese mit Zuckerguss und bunten Bonbons dekorieren, braune Papphäuschen mit bunten und glänzenden Aufklebern verschönern, kleine Moosgummihäuschen bekleben oder einfach ein Pfefferkuchenhaus malen.

Kinderlied Hänsel und Gretel

Es gibt auch ein wunderschönes Kinderlied mit vielen Strophen zu diesem Märchen. Es ist allerdings für deutsche Muttersprachler gemacht und daher recht schwer zu verstehen, geschweige denn mitzusingen. Hier die erste Strophe:

Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald
Es war so dunkel und auch so bitterkalt
Sie kamen an ein Häuschen, von Pfefferkuchen fein
Wer mag der Herr wohl, in diesem Häuschen sein?

Wenn Sie mit Sprachanfängern arbeiten, die das Märchen kennen, können Sie den Kindern diese Strophe vorsingen und fragen, welche Wörter sie gehört haben. Meist kommt dann die Antwort: „Hänsel, Gretel, Wald, kalt und Pfefferkuchen“ - Sie können auch statt „Herr wohl“ „Hexe“ singen – dann kommt die Hexe auch noch vor. Falls Sie eine schöne Aufnahme des Liedes haben, freuen sich die Kinder sicher auch, diese anzuhören.

TIP: Leider sind viele traditionelle Kinderlieder für Nicht-Muttersprachler sehr schwer zu verstehen. Geben Sie sich Mühe, die Texte anhand von Gesten und Material möglichst gut zu erklären, sonst ahmen die Kindern beim Singen nur Laute nach, die für sie keinen Sinn machen – und dann kommt bei ihnen die Nachricht an: „Deutsch verstehe ich nicht.“ – und was für ein Kindergehirn keinen Sinn macht, wird leider schnell gelöscht. Halten Sie es einfach und vermitteln Sie lieber die Einstellung: „Wenn wir Deutsch machen, dann verstehe ich alles!“ Weniger ist mehr!

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