Deutsche Artikel: der die das

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deutsche Artikel: DER die das

DER in Farbe
Mond, Stern, Regenbogen, Roboter, Kuchen, Frosch, Drachen, Traktor, Anhänger, Kakadu, Hut, Schlüssel, Elefant, Fisch, Luftballon, Stift, Kleber, Regen, Schnee, Apfel, Schmetterling, Pfeil, Vogel, Affe, Marienkäfer, Baum, Stamm, Bär, Igel, Junge, Hund, Berg, Zug, Bus, Lastwagen, Löwe, Topf, Hund, Tisch, Teller, Löffel, Käse, Stuhl, Stock, Stein, Schirm, Ball, Hase, Dinosaurier, Schal, Hahn, Schuh, Pilz

deutsche Artikel: der DIE das

Sonne, Wolke, Palme, Prinzessin, Krone, Blume, Uhr, Kirsche, Birne, Orange, Banane, Möhre (Karotte), Schleife, Seife, Zahnbürste, Zahnpasta, Marmelade, Schere, Spinne, Biene, Kuh, Tasse, Lampe, Schlange, Zunge, Mütze, Bank, Wurst, Katze, Brezel, Ente, Schüssel, Zitrone, Paprika, Kiste, Maus, Tomate, Gabel, Tasche, Ananas, Flasche, Giraffe, Brille, Kette, Krawatte, Hose, Fee

deutsche Artikel: der die DAS

DAS in Farbe
Flugzeug, Blatt, Auto, Haus, Windrad, Dach, Eichhörnchen, Auge, Fenster, Mädchen, Eis, Fahrrad, Gras, Bett, Brot, Messer, Buch, Regal, Bonbon, Glas, Nashorn, Huhn, Ei, T-Shirt, Kleid, Herz (Lebkuchenherz), Hemd, Boot, Dreieck, Viereck, Fünfeck, Segel, UFO, Schaf, Schwein, Pferd, Gespenst, Telefon (Handy), Meer, Wasser, Nilpferd, Krokodil, Bein, U-Boot, Lineal, Mäppchen

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Thema der-die-das in der Kita

Viele Erwachsene, die Deutsch als Fremdsprache gelernt haben, sagen: „Ich konnte mir einfach nie merken, ob etwas nun 'der', 'die' oder 'das' heißt.“ Tipp Nummer eins aller Lehrer ist, den Artikel beim Vokabellernen einfach gleich dazu zu lernen, damit man dieses Problem später nicht hat. Leider ist dies aber im Alltag gar nicht so leicht, da oft der unbestimmte Artikel benutzt wird, und die Artikel weggelassen oder gebeugt werden. Hier ein paar Ideen, wie Sie die Aufmerksamkeit auf die Artikel lenken und diese auf spielerische Weise üben können.

Im Alltag

Geben Sie sich Mühe, im alltäglichen Umgang mit den Kindern grammatikalische Strukturen transparent zu machen. Bilden Sie Sätze so, dass die Kinder erkennen können, welchen Artikel wichtige Worte haben. Wenn Sie beispielsweise ein Kind bitten, eine Tasse zu bringen, beschreiben Sie den Vorgang auf unterschiedliche Art und Weise:

Beispiel 1:

Emre, eine Tasse noch! Ja. Dahin.

Beispiel 2:

Emre, bringst du bitte noch eine Tasse.
Schau mal, die blaue Tasse da. Ja, die!
Dankeschön. Ja, stell die Tasse auf den Tisch.

Bei Beispiel 2 werden dem Kind wesentlich mehr Möglichkeiten zum Spracherwerb geboten. Während Emre bei Beispiel 1 nur raten kann, welcher Artikel zu „Tasse“ gehört, dürfte es nach Beispiel 2 klar sein.

Beispiel 2 ist durch den Kontext komplett verständlich auch für einen Anfänger und versteckt außer dem Artikel von „Tasse“ noch viele grammatikalische Informationen:

  • eine Bitte formulieren
  • bringen + eine (Akkusativ)
  • 2. Person Plural des Verbs bringen
  • Aufmerksamkeit in eine Richtung lenken (Schau mal!)
  • Angleichung eines Adjektivs (blaue Tasse)
  • Sich bedanken
  • Imperativ formulieren
  • Akkusativ der Richtung (Wohin? - Auf den Tisch)

Bewusst mit den Kindern zu sprechen ist eine Herausforderung, da man immer wieder darüber nachdenken muss, wie man etwas formulieren kann, um ausländischen Kindern den Spracherwerb zu erleichtern. Allerdings ist die Wirkung enorm, da Vorschulkinder dazu gemacht sind, solche Strukturen schnell zu verinnerlichen. Ihre Gehirne sind in diesem Alter auf Spracherwerb programmiert. Wird ihnen im Vorschalter die Möglichkeit gegeben, gut Deutsch zu lernen, haben sie später in der Schule eine Chance gut mitarbeiten zu können, was den Bildungschancen der ganzen Klasse zugute kommt.

Kinder selbst etwas sagen lassen - durch gezielte Fragen

Setzten Sie es sich zum Ziel, die Aufmerksamkeit Ihrer kleinen Schützlinge auf die Artikel zu lenken. Auch hier gilt das altbekannte konfuzianische Motto: „Lass es mich tun und ich werde begreifen.“ Nur wer selbst die Möglichkeit bekommt zu sprechen, lernt eine Sprache. Stellen sie gezielt Fragen, bei deren Antwort die Kinder Nomen mit ihren Artikeln wiederholen, und so diese Struktur verinnerlichen.

Beispiel beim Essen:

Was möchtest du, Padma? Das Brot oder die Banane?

Wenn das Mädchen nur zeigt, halten Sie den Gegenstand weiter fest und fragen noch einmal, um so das Kind zu motivieren, selbst zu sprechen. Wichtig ist, dabei freundlich und positiv zu bleiben. Natürlich wird kein Kind gezwungen, aber der Gedanke "Wenn ich Deutsch spreche, bekomme ich was ich möchte" sollte schon rübergebracht werden:

- Was möchtest du, Padma. Das Brot oder die Banane?
- Das Brot.

Bilder zum Ausdrucken zum Thema der-die-das

Die der-die-das Bilder von Teddylingua lassen sich einfach ausdrucken und als Poster, Puzzle, Ausmalbilder und Bildkarten verwenden.

Bevor Sie das Thema einführen, ist es wichtig, dass die Kinder schon ein gewisses Grundvokabular haben und einige der abgebildeten Dinge schon auf Deutsch kennen. Besprechen Sie die Bilder zunächst bei getrennten Treffen einzeln. Vergleichen Sie dann jeweils zwei und zum Schluss erst alle drei. So lernen die Kinder die Bilder gut kennen und wissen, was sich, wo befindet. Sinn der Übung ist es, dass die Kinder auch wenn die Bilder zugedeckt werden, wissen, welcher Gegenstand sich wo befindet - und so werden sie auch den richtigen Artikel wissen.

DER in Farbe

Wenn die Kinder nun ein neues konkretes Nomen lernen, schlagen Sie ihnen vor, sich das Nomen als Teil des passenden Bildes zu merken. Lernen sie beispielsweise das Wort „Trompete“, stellen sie sich vor, dass die Prinzessin auf dem Bild für 'die' auf der Trompete spielt. Lernen sie das Wort „Pullover“, stellen sie sich vor, dass der Junge auf dem Bild für 'der' einen warmen Pullover trägt.

Spielerisch können Sie die Bilder in Verbindung mit einem der-die-das Würfel einsetzen. Wer an der Reihe ist, würfelt und nennt Gegenstände mit dem passenden Artikel. Wer die meisten weiß, hat gewonnen. Anfangs dürfen die Kinder dabei die Bilder anschauen, später wird das jeweilige Bild verdeckt, um es schwerer zu machen. Diese Übung eignet sich toll zur Widerholung von Vokabular. Anstatt eines Würfels kann man auch eine Karte ziehen oder es sich einfach aussuchen.

Spiele zum Thema Artikel

Legen Sie einen Farbcode für die Artikel fest. In Frankreich werden in bikulturellen Schulen die Artikel folgendermaßen zugeordnet:

  • blau: der
  • rot: die
  • grün: das

der die das blau rot gruen

Mit Kindern ab fünf Jahren lassen sich diese Farbcodes wunderbar für die verschiedensten Zuordnungsspiele verwenden. Die Nomen werden dabei durch Bildkarten, Spielzeuge, Tafelmagneten oder Alltagsgegenstände repräsentiert und ihren jeweiligen Farben zugeordnet. Hier ein paar Beispiele:

  • Stellen Sie eine blaue, eine rote und eine grüne Kiste in die Mitte. Nun ziehen die Kinder Spielsachen und Alltagsgegenstände aus einem Sack und ordnen sie den passenden Kisten zu. Achten Sie dabei darauf, dass die Kinder die Worte mit Artikel sagen, bzw. wiederholen.
  • Legen Sie blaue, rote oder grüne Pappbögen in die Mitte. Nun ziehen die Kinder Gegenstände aus einer Kiste und legen sie auf den Karton mit der passenden Farbe. Als Erweiterung des Spiels können Sie auf den Karton drei Spielfelder malen, in die die Gegenstände gelegt werden. Wer den letzten Gegenstand auf ein Feld legt und damit den Spielplan des jeweiligen Artikels vervollständigt, gewinnt einen Chip. Die drei Gegenstände werden zur Seite geräumt, dann geht es weiter. Wer zum Schluss die meisten Chips hat, hat gewonnen.
  • Stellen Sie aus einem Karton eine Art Briefkasten her, der drei Schlitze hat. Jeder Schlitz wird mit einer der drei Farben für die Artikel umrandet. Die Kinder ziehen reihum Bildkarten und stecken diese in den Schlitz mit der passenden Farbe.
  • Befestigen Sie gemeinsam mit den Kindern Tafelmagneten an der Tafel. Ein Kind kommt nach vorne und darf mit roter, grüner und blauer Kreide die Magneten einkreisen. Die anderen helfen dabei, indem sie die Nomen mit ihren Artikeln sagen, die sie kennen.
Tipp: Kleben Sie rote, grüne und blaue Aufkleber in die Ecken Ihrer Bildkarten, anhand dieser erkennen die Kinder den Artikel und können ihn dann spontan anwenden. Sollen die Kinder den Artikel bei einer Aktivität selbst wissen, kann man die Aufkleber leicht mit einem Finger verdecken, während man die Karte zeigt.

Der-die-das in der Turnhalle

Niemand hat behauptet, dass man deutsche Artikel nur im Sitzen lernen kann. Gerade in Verbindung mit Bewegung können sich Kinder neue Wörter besonders gut merken. Benutzen Sie den Farbcode für die Artikel und hängen an jeweils eine Wand der Halle ein rotes, ein blaues und ein grünes Blatt Papier (Pappkarton, Geschenkband, Ball, Tuch etc). Erklären Sie, dass man, wenn man ein Wort mit 'die' hört, zur rot markierten Wand laufen muss. Anstatt des Farbcodes, können Sie auch die der-die-das Bilder von Teddylingua an verschiedenen Enden der Turnhalle aufhängen.

Ein weiteres tolles Spiel, um die Artikel in der Turnhalle zu üben, ist das Ringspiel. Legen Sie Bildkarten oder Gegenstände in der Turnhalle aus (am besten an den Ränder, damit niemand darüber stolpert). Legen Sie an ein Ende der Turnhalle drei Ringe, in blau, rot und grün, jeweils für 'der', 'die' und 'das'. Zeigen Sie durch Beispiele, dass die Gegenstände den Ringen zugeordnet werden sollen. Nun gehen immer zwei Kinder gemeinsam an den Start. Rufen Sie: „Achtung - fertig - DER!“

Jetzt rennen die beiden Kinder los und müssen einen Gegenstand, der den maskulinen Artikel trägt, finden. Wer als Erster einen gefunden und in den richtigen Ring gelegt hat, hat gewonnen. Wichtig ist, dass die Kinder, bevor sie dieses Spiel spielen, den Farbcode von anderen Aktivitäten schon gut kennen. Natürlich lässt sich das Spiel auch ohne den Farbcode spielen. Hierbei müssen die Kinder einfach nur einen Gegenstand mit dem richtigen Artikel finden und schnell zurück zum Start bringen.