Verben

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Fliegerlied

Fliegerlied

Lied von der Superente

Die Superente

Was Tiere können

Was Tiere können

Malen, schneiden, kleben

Malen, schneiden, kleben

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Spiele und Aktivitäten zum Thema Verben

Das Thema Verben ist ein guter Schwerpunkt für das dritte Kindergartenjahr. Die Kinder haben nun einen Grundwortschatz und können schon kleine Sätze, hauptsächlich mithilfe von Nomen und Adjektiven bilden. Sicher kennen sie schon einige Verben, wie „klatschen“, „hüpfen“, „gehen“ oder auch „Hände waschen“. Nun geht es darum, den Wortschatz zu erweitern und den Augenmerk darauf zu legen, wer eine Handlung vollzieht: Bin das ich, oder ist das jemand anderes, spreche ich eine Person an, oder mehrere? Verbinden Sie immer Neues mit Bekanntem.

Verben der Bewegung

Als Einführung in das Thema Verben sind Verben der Bewegung toll, da man sie ganz leicht vormachen kann. In der Turnhalle oder im Kreis können Sie neue Verben einfach durch Vor- und Nachmachen, durch Vor- und Nachsprechen einführen. Sprechen Sie in der ersten Person Plural, die ja dem Infinitiv entspricht:

  • Wir gehen.
  • Wir rennen.
  • Wir hüpfen.
  • Wir schwimmen.
  • Wir fliegen. etc.

Verbinden Sie die Verben mit schon bekannten Nomen und Adjektiven:

  • Wir gehen langsam.
  • Wir rennen schnell.
  • Wir hüpfen wie ein Hase. Wir hüpfen wie ein Frosch.
  • Wir schwimmen wie ein Krokodil. Wir schwimmen wie ein Fisch.
  • Wir fliegen wie ein Flugzeug. Wir fliegen wie ein Vogel. etc.

Verben und Tiere

Wenn die Kinder schon einige Verben der Bewegung kennen, sprechen Sie mit ihnen über Tiere. Zeigen Sie Bilder verschiedener Tiere, die sie schon auf Deutsch kennen. Am besten fängt man mit der Ente an, weil die so viel kann. Fragen Sie Kinder: „Kann die Ente fliegen? Kann die Ente schwimmen?“, und bilden Sie gemeinsam Sätze in der gleichen Struktur:

  • Die Ente kann fliegen.
  • Der Frosch kann springen.
  • Der Hund kann rennen.
  • Das Krokodil kann schwimmen.

Üben Sie auch Verneinungen:

  • Der Elefant kann nicht fliegen.
  • Der Fisch kann nicht rennen. Etc.

Bringen Sie zu verschiedenen Treffen unterschiedliche Tierkarten mit, so bleibt die Übung interessant und die Satzstruktur wird von den Kindern verinnerlicht.

Wenn die Kinder die Struktur „Tier + können + Verb der Bewegung“ gut kennen, können Sie daraus ein Spiel machen. Legen Sie Karten mit Tieren verdeckt in die Mitte. Jedes Kind darf eine Karte aufdecken und Sätze über das Tier sagen. Für jeden Satz gibt es einen Chip. Wer zum Schluss die meisten Chips hat, hat gewonnen.

Singen Sie mit den Kindern das Lied die Superente. Dazu gibt es auch ein Video von Andrea Thionville. Begleiten Sie das Lied mit Gesten. Ein weiteres tolles Bewegungslied zum Thema Verben ist das Fliegerlied. Die Audiodateien zu beiden Liedern finden Sie in der Rubrik Lieder für Fortgeschrittene.

Text: Fliegerlied

Text zum Lied: Die Superente

„Ich kann“

Sprechen Sie mit den Kindern über das, was sie können. Das Verb „spielen“ in Verbindung mit Sportarten und Instrumenten eignet sich gut dazu, aber auch Verben der Bewegung:

  • Ich kann Fußball spielen.
  • Ich kann Gitarre spielen.
  • Ich kann Tennis spielen.
  • Ich kann Trommel spielen.
  • Ich kann rennen.
  • Ich kann singen.
  • Ich kann … etc.

„Ich möchte … bitte.“

Ermuntern Sie die Kinder, beim Kaufladen spielen einen Satz zu bilden. Legen Sie verschiedene Gegenstände aus, geben Sie den Kindern Spielgeld und lassen Sie sie dann bei Ihnen einkaufen. Wenn die Kinder die Übung gut kennen, darf dann ein Kind den Kaufmann spielen und Sie helfen beim Dialog.

Nutzen Sie die Übung, um verschiedene Wortfelder zu wiederholen, zum Beispiel Kleidung, Schulmaterial, Nahrungsmittel, Fahrzeuge oder Tiere. Bringen Sie leere Trinkpäckchen und Plastikflaschen mit und verteilen Sie Pappbecher an die Kinder. Jedes Kind darf nun ein Getränk bestellen, z.B.:

  • Ich möchte Milch, bitte.
  • Ich möchte Wasser, bitte.
  • Ich möchte Orangensaft, bitte. Etc.

Bildkarten Verben

Basteln

Wenn Sie mit den Kindern basteln, achten Sie darauf, dass Sie bewusst die Verben „schneiden“, „kleben“ und „malen“ benutzen. Wenn Sie beispielsweise einen Roboter basteln, erklären Sie, dass wir zuerst Vierecke auf buntes Papier malen, diese dann auschneiden und zum Schluss aufkleben.

„Was macht man mit…?“

Zeigen Sie auf verschiedene Körperteile und fragen Sie, was man mit ihnen macht.

Was macht man mit den Augen? - Sehen, mit den Augen kann man sehen.
Und mit den Ohren kann man …? - Hören, mit den Ohren kann man hören.
Und mit den Füßen? - Gehen, rennen, hüpfen. Mit den Füßen kann man gehen, rennen und hüpfen
etc.

Legen Sie Bildkarten in die Mitte und fragen Sie, was man mit den Dingen machen kann. Lassen Sie die Karten offen liegen, jeder kann sich eine aussuchen und etwas darüber sagen.

Mit der Schere kann schneiden.
Mit dem Kleber kann man kleben.
Mit dem Stift kann man malen.
Mit der Hand kann man winken.
Mit der Nase kann man riechen.
Etc.

Text: Was macht man mit dem Stift?

Video

Zum Thema Verben gibt es auch ein Video von Andrea Thionville.

„Ich mag“ / „Ich mag kein“

Bereiten Sie zwei Pappteller vor, einen mit einem lachenden und einen mit einem unglücklich guckenden Smiley darauf. Außerdem brauchen Sie Nahrungsmittel aus Holz, Plastik, Pappe oder Moosgummi, selbst hergestellt oder gekauft. Kaufladenmaterial, kleine leere Kartons oder Bilder eignen sich auch.

Essen aus Moosgummi
Essen aus Moosgummi

Legen Sie die beiden Teller in die Mitte. Legen Sie die Nahrungsmittel in eine Kiste oder ein Säckchen. Nehmen Sie zwei heraus und machen Sie damit Beispiele. Beispielsweise haben Sie eine Banane und einen Fisch.

  • Sagen Sie: „Mmhh – ich mag Bananen.“ - Legen Sie die Banane auf den frohen Smiley.
  • Sagen Sie: „Ich mag keinen Fisch.“ - Legen Sie den Fisch auf den unglücklichen Smiley.

Untermalen Sie das Ganze mit passendem Gesichtsausdruck. Nun nehmen die Kinder reihum ein Teil aus dem Säckchen oder der Kiste, sie sagen, ob sie das Nahrungsmittel mögen und legen es auf den entsprechenden Teller. Helfen Sie ihnen dabei, Sätze zu bilden. Kommentieren Sie das Ganze, indem Sie das Verb „mögen“ in verschiedenen Personen benutzen. Bsp.:

Erzieherin: Louise, du bist dran.
Louise: Tomate.
Erzieherin: Eine Tomate. Magst du Tomaten?
Louise: Ich mag Tomaten.
Erzieherin: Louise mag Tomaten. Ich auch. Wir mögen Tomaten. Danke, Louise.

"hat" - Spiel

Bei diesem Spiel geht es darum, Sätze mit „hat“ zu bilden. Auf den Bildern sieht man Personen oder Tiere, die etwas haben:

Das „hat“ Spiel

  • Der Junge hat eine Katze.
  • Das Mädchen hat einen Hut.
  • Der Junge hat Bauchweh.
  • Der Junge hat ein Fahrrad.
  • Die Katze hat eine Maus.
  • Der Junge hat sich weh getan
  • Der Junge hat ein Eis.
  • etc.

Da vollständige Sätze gebildet werden müssen, die alle sehr unterschiedlich sind, ist dieses Spiel eher etwas für Fortgeschrittene ab 6 Jahren. Es wird gewürfelt, die Augenzahl vorgegangen und über das Bild gesprochen, auf dem man gelandet ist. Wer seinen Satz gut sagt, gewinnt einen Chip.

Sie können so ein Spiel auch gemeinsam mit Kindern basteln. Jeder malt auf ein kleines Blatt einen Jungen oder ein Mädchen mit einem Spielzeug oder Tier. Sprechen Sie beim Malen darüber, was auf den Bildern zu sehen ist. Dann werden die kleinen Bilder auf einen großen Pappbogen geklebt und das Spiel kann losgehen.

Pantomime

Bringen Sie Bildkarten zum Thema Verben mit. Wenn Sie mögen, können Sie die Teddylingua Bildkarten Verben ausdrucken, ausmalen, laminieren und für das Pantominenspiel benutzen. Jedes Kind zieht eine Karte, und macht sein Verb pantomimisch vor. So kommt jeder einmal dran. Derjenige, der rät, welches Verb es ist, bekommt die Karte. Falls keiner das Wort weiß, sagen Sie es, das Kind behält die Karte und kommt später noch einmal dran. Vielleicht weiß es ja dann jemand. Wer zum Schluss die meisten Karten hat, gewinnt.

Viel Spaß 🙂

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5 Gedanken zu „Verben

  1. Fantastisch!!! Ich bin begeistert und freue mich über die neuen Ideen und Materialien. Werde sie gleich in der nächsten Zeit mit meiner syrischen Familie ausprobieren. Vielen Dank!

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