Bildkarten Feste und Jahreszeiten

Spiele und Aktivitäten mit Bildkarten

Es gibt unzählige Aktivitäten für Bildkarten. Hier eine kleine Auswahl. Sie können die Bildkarten von Teddylingua ausdrucken, ausmalen und laminieren. So halten sie länger. Auch die Bilder der Lottospiele eignen sich als Bildkärtchen, beispielsweise für Spiele am Tisch in kleinen Gruppen.

Achten Sie immer darauf, dass die Bilder groß genug sind, damit alle sie gut sehen können.

Aktivitäten mit Bildkarten ab zwei Jahre

  • Nehmen Sie in jede Hand eine Karte. Während Sie eine hochhalten, verstecken Sie die andere hinter dem Rücken. Sagen Sie die Worte ein paar Mal abwechselnd und ermutigen Sie dann die Kinder, Ihnen nachzusprechen. Loben Sie die Kinder, die die Worte wiederholen.
  • Legen Sie eine Auswahl von Karten offen in die Mitte. Jedes Kind darf sich reihum eine aussuchen. Animieren Sie die Kinder, das jeweilige Wort zu sagen oder nachzusprechen. Achten Sie darauf, dass die Bilder einigermaßen gleichwertig sind, und nicht beispielsweise ein Mädchen ein schönes rosa Kleid abbekommt und das nächste „nur“ eine braune Kartoffel.
  • Legen Sie eine Auswahl von Karten verdeckt in die Mitte. Nun nimmt jedes Kind eine Karte und sagt bzw. wiederholt das jeweilige Wort.
  • Legen Sie die Karten in eine bunt dekorierte Kiste oder in ein Säckchen. Nun zieht jedes Kind eine Karte und sagt bzw. wiederholt das Wort. Loben Sie jedes Kind, das ein Wort gesprochen hat.
  • Fächern Sie die Karten in der Hand auf und bedeuten Sie den Kindern je eine Karte zu ziehen. Jeder sagt, was auf seiner Karte zu sehen ist. Wenn jemand es nicht weiß, helfen Sie.
  • Hängen Sie vier Bildkarten an verschiedenen Enden der Turnhalle an die Wand. Zum Beispiel Hund, Ente, Auto und Sonne. Gehen Sie sicher, dass sie groß genug sind, dass alle sie gut sehen können. Nun gehen die Kinder in der Turnhalle herum. Rufen Sie laut: „Achtung! Wo ist die Sonne?“ Jetzt rennen alle Kinder zum Bild mit der Sonne. Erwähnen Sie jedes Wort drei Mal, dann wechseln Sie die Aktivität.
  • Legen Sie einen roten und einen grünen Papierbogen in die Mitte. Bringen Sie Bilder von roten und grünen Dingen mit. Nun ziehen die Kinder reihum eine Karte und legen sie auf die passende Farbe. Ermutigen Sie die Kinder dabei zu sprechen, indem Sie die Karte festhalten, bis das Wort gesagt wurde, und dann loben. Dies sollte freundlich geschehen. Wenn das Kind noch nicht so weit ist zu sprechen, üben Sie niemals Zwang aus und geben Sie ihm auch die Karte, wenn es noch nichts gesagt hat. Vielleicht ist es ja dann bei nächsten Mal mutiger, vor allem, wenn es mitbekommt, dass die Kinder, die sprechen, gelobt werden. Die Aktivität lässt sich beliebig mit mehr Farben erweitern.
  • Legen Sie drei Bildkarten in die Mitte und benennen Sie diese. Nehmen Sie nun eine schnell weg und verstecken sie hinter Ihrem Rücken. Fragen Sie: „Schwupps – Was fehlt?“ Loben Sie die Kinder, die es wissen und machen Sie zügig weiter, dann macht das Spiel besonders viel Spaß. Spielen Sie nicht länger als drei bis fünf Minuten, damit es nicht langweilig wird und die Kinder sich beim nächsten Mal wieder freuen, das Spiel zu spielen.

Aktivitäten mit Bildkarten ab vier Jahre

  • Legen Sie die Karten in doppelter Ausführung, wie bei einem Memoryspiel, verdeckt in die Mitte. Nun decken die Kinder jeweils immer eine Karte auf und sagen das Wort. Sobald sich ein Paar ergibt, darf das jeweilige Kind die beiden Karten behalten. So können Sie ein Memoryspiel auch mit Gruppen bis zu zwölf Kindern nutzen, ohne dass es langweilig wird.
  • Legen Sie die Karten in doppelter Ausführung an einem Ende der Turnhalle aus. Am anderen Ende der Turnhalle gehen zwei Kinder an den Start. Rufen Sie zum Beispiel: „Achtung – fertig – AUTO!“ Nun rennen beide los und suchen eine Karte mit einem Auto. Wer als Erste eine zurück zum Start bringt, hat gewonnen.
  • Ein Kind steht am Ende der Turnhalle und hat einen Stapel großer Bildkarten, die man gut sehen kann. Am anderen Ende stehen die Spieler, maximal fünf Kinder. Während das Kind die Bildkarten der Reihe nach hochhält, gehen die Spieler die jeweilige Anzahl der Silben in Schritten. Wird beispielsweise ein Dinosaurier hochgehalten, gehen Sie fünf Schritte und sagen dabei laut: „Di – no – sau – ri – er“. Ziel ist es, möglichst große Schritte zu machen. Wer als Erstes am anderen Ende ankommt, hat gewonnen. Wer schummelt, muss hinter den letzten Spieler zurück gehen. Dieses Silbenspiel lässt sich auch als Brettspiel realisieren. Hierbei wird statt zu würfeln eine Bildkarte gezogen und die Figur geht die entsprechende Silbenzahl vor.
  • Halten Sie Bildkarten hoch. Wer das Wort weiß, bekommt die Karte. Wer zum Schluss die meisten Karten hat, hat gewonnen. Stellen Sie auch Kindern Einzelfragen, damit jeder zumindest eine Karte abbekommt.
  • Bringen Sie Bildkarten von Nomen, Adjektiven und Verben mit, die sich gut pantomimisch darstellen lassen. Die Kinder ziehen reihum eine Karte und führen eine Pantomime auf. Wer das Wort weiß, bekommt die Karte.
  • Schneiden Sie (selbstgemachte) Bildkarten in zwei Teile, so dass man auf beiden Teilen erkennen kann, was es ist. Legen Sie die eine Hälfte der Teile vor den Kindern in die Mitte. Sprechen Sie dabei über das, was auf den Bildern zu sehen ist. Die anderen Hälften legen Sie in eine kleine Kiste oder ein Säckchen, aus dem die Kinder nun reihum jeweils ein „Puzzleteil“ ziehen. Sobald sie gesagt oder wiederholt haben, was auf dem Teil zu sehen ist, dürfen sie es an den schon vorhandenen Teil anlegen.
  • Legen Sie eine Auswahl von Bildern in die Mitte, oder heften Sie sie an die Tafel. Beginnen Sie nun, eine spezielle Karte zu beschreiben: „Es ist groß und grün. Es hat gefährliche Zähne. Es wohnt im Wasser und hat immer Hunger.“ Wer als Erster rät, dass die Karte des Krokodils gemeint ist, bekommt diese. Wer zum Schluss die meisten Karten hat, hat gewonnen.
  • Legen Sie zwei Bereiche fest. Sagen Sie beispielsweise: „Links legen wir Tiere hin, und rechts Dinge, die keine Tiere sind.“ Zeigen Sie nun ein paar Karten und machen Sie Beispiele: „Das ist ein Löwe. Der Löwe ist ein Tier. Den legen wir hier hin. - Das ist ein Auto. Ein Auto ist kein Tier. Das legen wir hier hin.“ etc. Nun sind die Kinder an der Reihe, Karten zu ziehen und diese zuzuordnen. Dabei wird die Verneinung mit „kein“ geübt. Dieses Prinzip lässt sich viele Wortfelder übertragen.
  • Bringen Sie einen Stapel Bildkarten von Dingen mit, die recht leicht zu malen sind. Außerdem brauchen Sie eine Tafel oder ein großes Blatt, das alle sehen können. Nun zieht der erste eine Karte und malt das entsprechende Bild an die Tafel. Wer das Wort rät, gewinnt die Karte. Wer zum Schluss die meisten Karten hat, hat gewonnen.
  • Legen Sie Bildkarten in einer langen Reihe oder im Kreis in die Mitte. Außerdem brauchen Sie einen Würfel. Das erste Kind würfelt und geht die Anzahl der Augen von Karte zu Karte. Wer das Wort für den, auf der Karte abgebildeten Gegenstand weiß, gewinnt die Karte. Sie können die Karten ersetzen oder das Spiel immer kleiner werden lassen. Wer nach maximal fünf Durchgängen die meisten Karten hat, hat gewonnen. Dieses Spiel ist allerdings nur für kleinere Gruppen geeignet.

Weitere Spiele und Aktivitäten finden Sie in der Rubrik Spiele und in den einzelnen Themengebieten auf der Startseite.

Viel Spaß!

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